Pfingsten wird 50 Tage nach Ostern gefeiert. Das Wort leitet sich vom griechischen Begriff für den fünfzigsten Tag ab. Im Kirchenjahr beendet Pfingsten die Osterzeit und lenkt den Blick auf den Heiligen Geist.
Die biblische Erzählung in der Apostelgeschichte beschreibt ein plötzliches Brausen, Feuerzungen und die Fähigkeit der Jünger, in fremden Sprachen zu sprechen. Theologisch steht das für Aufbruch: Aus Angst wird öffentliche Rede, aus einer kleinen Gruppe wird Kirche.
Der gesetzliche Feiertag liegt am Montag nach dem Pfingstsonntag. Er ist nicht nur ein religiöser Nachklang, sondern im österreichischen Alltag der entscheidende freie Tag: Er verlängert das Wochenende, beeinflusst Schulferien und bündelt Reiseverkehr, Freizeitangebote und Familienplanung.
Pfingsten folgt dem Ostertermin. Der Name geht auf den fünfzigsten Tag zurück; kirchlich endet mit Pfingsten die Osterzeit.
Im Mittelpunkt steht die Sendung des Heiligen Geistes. Die Apostelgeschichte erzählt von Feuerzungen, Mut und Sprachwunder.
Katholische Quellen beschreiben Pfingsten als Ursprung der Kirche: Aus einer verunsicherten Gruppe wird eine öffentlich sprechende Gemeinschaft.