Österreich-Glossar

Feiertagsbegriffe klar erklärt

Verständliche Definitionen für Feiertage, Schulferien, Kalenderwochen, Arbeitsalltag und regionale Besonderheiten in Österreich.

So nutzt du das Glossar für die Feiertagsplanung

Das Glossar ist für konkrete Planung gedacht, nicht nur als Wörterbuch. Wer nach gesetzlichem Feiertag, Fenstertag oder Schulferien sucht, will meist wissen, was der Begriff bedeutet und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

Rechtsbegriffe zu Feiertagsruhe, Entgelt oder Arbeitszeit helfen bei Arbeitsfragen. Planungsbegriffe wie Fenstertage, Kalenderwoche oder Schulferien helfen bei Urlaub, Reisen und Abstimmung.

Für konkrete Daten geht es danach in den Feiertagsplaner, zur Schulferien-Übersicht oder zur Kalenderwochen-Übersicht.

A

1 Begriffe
Recht

Arbeitsruhegesetz

Das Arbeitsruhegesetz ist eine zentrale Rechtsgrundlage für Sonn- und Feiertagsruhe in Österreich. § 7 enthält die bundesweite Liste der gesetzlichen Feiertage.

Beispiel: Ob Neujahr, Fronleichnam oder Christtag ein gesetzlicher Feiertag ist, wird über die Feiertagsliste im Arbeitsruhegesetz eingeordnet.

B

3 Begriffe
Alltag

Bankfeiertag

Ein Bankfeiertag ist für Zahlungsverkehr und Banken relevant, aber nicht automatisch ein arbeitsfreier Feiertag für alle Beschäftigten.

Beispiel: Am 24. Dezember können Bankfristen anders wirken, obwohl Heiliger Abend kein allgemeiner gesetzlicher Feiertag ist.

Planung

Brückentag

Ein Brückentag ist ein Arbeitstag zwischen Feiertag und Wochenende. Mit einem Urlaubstag kann daraus oft ein langer freier Block entstehen.

Beispiel: Fällt Christi Himmelfahrt auf Donnerstag, ist der Freitag danach ein klassischer Brückentag.

Region

Bundesland

Das Bundesland ist für regionale Feiertage, Schulferien und manche schulfreie Tage entscheidend. Pauschale Österreich-Antworten sind deshalb nicht immer genau genug.

Beispiel: Josefitag ist vor allem für Kärnten, Steiermark, Tirol und Vorarlberg relevant; Rupertitag für Salzburg.

D

1 Begriffe
Daten

Datenexport

Der Datenexport erzeugt Feiertags-, Regional- und Schulferiendaten als CSV- oder iCalendar-Datei für Kalender, Tabellen und interne Systeme.

Beispiel: Für HR-Tools oder Tabellen ist der Datenexport besser als eine manuell kopierte Feiertagsliste.

E

1 Begriffe
Recht

Ersatzruhetag

Ein Ersatzruhetag ist ein Ausgleich, wenn an Sonn- oder Feiertagen gearbeitet wird. Die konkrete Anwendung hängt von Arbeitszeitrecht, Branche und Dienstplan ab.

Beispiel: Wer an einem Feiertag Dienst hat, sollte prüfen, ob Ersatzruhe, Zuschläge oder andere Regeln gelten.

F

4 Begriffe
Termin

Fasching

Fasching bündelt Rosenmontag, Faschingsdienstag und Aschermittwoch. Er ist planungsrelevant, aber kein österreichweiter gesetzlicher Feiertag.

Beispiel: Für Schulveranstaltungen, Umzüge und lokale Sperren ist Fasching wichtiger als die reine Feiertagsliste.

Recht

Feiertagsentgelt

Feiertagsentgelt beschreibt den Entgeltanspruch, wenn wegen eines gesetzlichen Feiertags nicht gearbeitet wird. Es ist von freiwillig freien Tagen zu unterscheiden.

Beispiel: Neujahr löst als gesetzlicher Feiertag andere Ansprüche aus als ein normaler freier Urlaubstag.

Recht

Feiertagsruhe

Feiertagsruhe bedeutet, dass an gesetzlichen Feiertagen grundsätzlich nicht gearbeitet wird. Ausnahmen gibt es unter anderem für bestimmte Branchen und notwendige Dienste.

Beispiel: Am Staatsfeiertag gilt grundsätzlich Feiertagsruhe; Gastronomie, Gesundheit oder Verkehr können Sonderregeln haben.

Planung

Fenstertag

Fenstertag ist der in Österreich gängige Begriff für einen Arbeitstag zwischen Feiertag und Wochenende. Er wird auch Brückentag oder Zwickeltag genannt.

Beispiel: Ein Freitag nach einem Feiertag am Donnerstag ist ein Fenstertag.

G

1 Begriffe
Recht

Gesetzlicher Feiertag

Ein gesetzlicher Feiertag ist in Österreich ein gesetzlich festgelegter Feiertag mit arbeitsrechtlicher Wirkung. Die wichtigsten bundesweiten Feiertage stehen im Arbeitsruhegesetz.

Beispiel: Neujahr am 1. Jänner und der Nationalfeiertag am 26. Oktober sind gesetzliche Feiertage.

H

2 Begriffe
Alltag

Halber Feiertag

Halber Feiertag ist meist Alltagssprache. Der Tag ist oft nicht gesetzlich frei, kann aber durch Kollektivvertrag, Betrieb oder Branche verkürzt sein.

Beispiel: Heiliger Abend und Silvester werden häufig verkürzt behandelt, sind aber nicht automatisch allgemeine Feiertage.

Alltag

Heiliger Abend

Der 24. Dezember ist in Österreich kulturell zentral, aber kein bundesweiter gesetzlicher Feiertag. Entscheidend sind Kollektivvertrag, Betrieb und Branchenpraxis.

Beispiel: Viele Geschäfte schließen früher, während Christtag am 25. Dezember der gesetzliche Feiertag ist.

I

1 Begriffe
Kalender

ISO-Kalenderwoche

Die ISO-Kalenderwoche zählt Wochen nach einem festen internationalen System. Wochen beginnen am Montag; KW 1 ist die Woche mit dem ersten Donnerstag des Jahres.

Beispiel: Projektplanung und Dienstpläne verwenden oft KW-Angaben statt Monatsdaten.

K

3 Begriffe
Kalender

Kalender-Abo

Ein Kalender-Abo ist ein stabiler WebCal-Feed, der Feiertage, regionale Tage oder Schulferien im Kalender aktuell hält.

Beispiel: Ein Kalender-Abo ist sinnvoll, wenn zukünftige Jahre automatisch in Apple Kalender, Google Kalender oder Outlook erscheinen sollen.

Kalender

Kalenderwoche

Eine Kalenderwoche fasst sieben Tage für Planung, Abstimmung und Projektarbeit zusammen. In Österreich wird die Woche üblicherweise von Montag bis Sonntag gelesen.

Beispiel: KW 1, KW 14 oder KW 52 helfen, Feiertage und Ferien über Quartale hinweg zu koordinieren.

Recht

Kollektivvertrag

Ein Kollektivvertrag kann Arbeitszeit, Zuschläge, freie Halbtage oder Sonderregeln ergänzen. Er ist besonders bei Heiligem Abend und Silvester praktisch wichtig.

Beispiel: Ob am 24. Dezember früher Dienstschluss ist, hängt häufig vom Kollektivvertrag oder Betrieb ab.

L

2 Begriffe
Region

Landesfeiertag

Ein Landesfeiertag ist regional geprägt und betrifft nicht automatisch ganz Österreich. Oft ist er für Schulen, Landesdienst oder Brauchtum sichtbarer als für private Betriebe.

Beispiel: Josefitag, Rupertitag, Martinitag oder Leopolditag sind regionale Feiertage mit unterschiedlicher praktischer Wirkung.

Brauchtum

Landespatron

Ein Landespatron ist ein Heiliger, der traditionell mit einem Bundesland verbunden ist. Sein Festtag kann regional für Schule, Brauchtum und Verwaltung relevant sein.

Beispiel: Josef ist Landespatron in mehreren Bundesländern; Rupert ist mit Salzburg verbunden.

M

2 Begriffe
Brauchtum

Marienfeiertag

Marienfeiertage sind kirchliche Feiertage zu Ehren Marias. In Österreich sind Mariä Himmelfahrt und Mariä Empfängnis besonders wichtig, teils auch gesetzlich relevant.

Beispiel: Mariä Himmelfahrt am 15. August und Mariä Empfängnis am 8. Dezember sind bundesweite gesetzliche Feiertage.

Familie

Muttertag

Muttertag liegt in Österreich am zweiten Sonntag im Mai. Er ist kein gesetzlicher Feiertag, aber für Familie, Gastronomie und Geschenke praktisch relevant.

Beispiel: Reservierungen und Familienbesuche rund um Muttertag sollten früher geplant werden als an einem normalen Sonntag.

O

1 Begriffe
Termin

Ostern

Ostern ist der zentrale bewegliche Termin im Frühjahr. Karfreitag, Ostermontag, Osterferien, Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam hängen daran.

Beispiel: Wer Osterferien, Feiertage und Fenstertage plant, sollte Ostern als zusammenhängenden Terminblock betrachten.

P

1 Begriffe
Recht

Persönlicher Feiertag

Der persönliche Feiertag ist ein besonderer Urlaubsantritt nach § 7a Arbeitsruhegesetz. Er ist nicht dasselbe wie ein zusätzlicher gesetzlicher Feiertag.

Beispiel: Karfreitag ist nicht allgemeiner Feiertag, kann aber im Kontext des persönlichen Feiertags relevant werden.

R

1 Begriffe
Region

Regionaler Feiertag

Ein regionaler Feiertag gilt nicht automatisch bundesweit. Die praktische Bedeutung hängt von Bundesland, Schule, Arbeitgeber und konkreter Rechtsgrundlage ab.

Beispiel: Leopolditag betrifft Wien und Niederösterreich anders als Tirol oder Kärnten.

S

5 Begriffe
Schule

Schulautonomer Tag

Ein schulautonomer Tag ist ein schulfrei gesetzter Tag, der nicht zwingend österreichweit identisch ist. Die konkrete Schule oder Bildungsdirektion ist entscheidend.

Beispiel: Nach manchen Ferien oder Feiertagen können einzelne Schulen zusätzliche freie Tage festlegen.

Schule

Schulferien

Schulferien sind unterrichtsfreie Zeiträume. Manche gelten österreichweit, andere unterscheiden sich nach Bundesland, Schulart oder konkreter Schule.

Beispiel: Semesterferien sind je nach Bundesland unterschiedlich, Sommerferien starten in zwei Ländergruppen.

Schule

Semesterferien

Semesterferien sind die regional gestaffelten Schulferien im Februar. Für Familien, Winterurlaub und Betreuung zählt die konkrete Bundeslandgruppe.

Beispiel: Wien und Niederösterreich können andere Semesterferien haben als Kärnten, Salzburg, Tirol oder Vorarlberg.

Alltag

Silvester

Silvester ist der 31. Dezember und kein bundesweiter gesetzlicher Feiertag. Praktisch zählen Öffnungszeiten, Kollektivvertrag und der folgende Feiertag Neujahr.

Beispiel: Viele Betriebe schließen früher, aber der gesetzliche Feiertag beginnt erst am 1. Jänner.

Schule

Sommerferien

Sommerferien sind der längste Schulferienblock. Sie starten in Österreich nach Bundeslandgruppe und bestimmen Reise- und Betreuungsplanung stark.

Beispiel: Für Sommerferien sind Startgruppe, Ferienende und regionale Nachfrage wichtiger als eine einzelne Österreich-Antwort.

T

1 Begriffe
Planung

Termine

Termine sind planungsrelevante Daten wie Zeitumstellung, Fasching, Muttertag oder Vatertag. Sie sind bewusst von gesetzlichen Feiertagen getrennt.

Beispiel: Ein Termin kann für Schule, Arbeit, Handel oder Reise relevant sein, ohne ein gesetzlicher Feiertag zu sein.

V

1 Begriffe
Familie

Vatertag

Vatertag liegt in Österreich am zweiten Sonntag im Juni. Er ist kein gesetzlicher Feiertag, kann aber Familienbesuche und Ausflüge beeinflussen.

Beispiel: Vatertag sollte wie ein Wochenendtermin geplant werden, nicht wie ein zusätzlicher arbeitsfreier Tag.

W

2 Begriffe
Schule

Weihnachtsferien

Weihnachtsferien reichen über den Jahreswechsel und verbinden Schulferien mit Heiligem Abend, Christtag, Silvester, Neujahr und Heilige Drei Könige.

Beispiel: Für Weihnachtsferien sind Kalenderjahr, Folgejahr und Betreuungszeiten gemeinsam wichtig.

Planung

Werktag

Ein Werktag ist ein Tag, an dem grundsätzlich gearbeitet werden kann. Für Urlaubsplanung ist wichtig, ob ein Werktag zugleich Feiertag, Fenstertag oder schulfrei ist.

Beispiel: Ein Freitag nach Christi Himmelfahrt ist meist Werktag, kann aber als Fenstertag frei genommen werden.

Z

2 Begriffe
Termin

Zeitumstellung

Zeitumstellung bezeichnet den Wechsel zwischen Sommerzeit und Normalzeit. Im März wird die Nacht kürzer, im Oktober länger.

Beispiel: Für Nachtdienst, frühe Reisen und digitale Kalender lohnt sich ein eigener Hinweis zur Zeitumstellung.

Planung

Zwickeltag

Zwickeltag ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Fenstertag oder Brückentag. Gemeint ist der eingezwickte Arbeitstag zwischen freien Tagen.

Beispiel: Der Freitag nach einem Donnerstag-Feiertag wird oft Zwickeltag genannt.

Häufige Fragen zum Glossar

Welche Begriffe sind für die Planung am wichtigsten?

Für die schnelle Planung zählen vor allem gesetzlicher Feiertag, Fenstertag, Bundesland, Schulferien und Kalenderwoche. Diese Begriffe entscheiden, ob ein Datum rechtlich frei, praktisch nützlich oder nur regional relevant ist.

Ist das Glossar eine Rechtsauskunft?

Nein. Das Glossar erklärt Planungsbegriffe verständlich. Verbindliche Entscheidungen sollten mit offiziellen Rechtsquellen, Schule, Arbeitgeber oder Kollektivvertrag geprüft werden.

Warum unterscheiden sich Begriffe nach Land oder Region?

Österreich hat eigene Rechtsquellen, regionale Begriffe und Ferienkalender. Das Glossar verbindet diese Begriffe mit dem Feiertagsplaner, der Schulferien-Übersicht, Kalenderwochen und offiziellen Quellen.